Theater

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Berlin erleben – zu Besuch in der Komischen Oper Berlin

Erdacht von on 02 Feb 2012 | Kategorie: Allgemein, Kultur in Berlin, Kunst, Theater, Veranstaltung

“La Traviata“ – Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi 

 Libretto von Francesco Maria Piave, die deutsche Textfassung von Walter Felsenstein, unter der musikalischen Leitung von Patrick Lange, Kristiina Poska, in einer Inszenierung von Hans Neuenfels

Premiere war am 23. November 2008. Violetta will das Leben auskosten, denn ihre Zeit ist knapp. Im Rausch des Augenblicks sucht sie ihre tödliche Krankheit zu vergessen. Von allen begehrt, steht sie im Mittelpunkt…

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1853 uraufgeführt, verliert Verdis Musik selbst im höchsten Schmerz nie ihre kraftvolle Schönheit, ihren Belcanto und jene transzendierende Kraft, die hoffnungsvoll auf ein besseres, menschenwürdigeres Leben gerichtet ist.

Wir sind immer wieder von dem Haus, seiner Architektur und seinem Service beeindruckt. Besonders praktisch, die Untertitelanzeige in Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch im Sitz des Vordermanns. 

Copyright Text © Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin
Behrenstraße 55-57
10117 Berlin

Kartentelefon
Telefon +49(0)30/ 47 99 74 00
Fax +49(0)30/47 99 74 90
Montag bis Samstag: 09:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag und Feiertage: 14:00 bis 20:00 Uhr

Berlin erleben – Zu Gast bei Pigor & Eichhorn. Volumen 7

Erdacht von on 11 Jan 2012 | Kategorie: Allgemein, Berlin heute, Kultur in Berlin, Theater, Veranstaltung

20 Jahre BAR JEDER VERNUNFT – 10 Jahre TIPI AM KANZLERAMT 

Und sie sind wieder da -vom 04. Januar bis zum 21. Januar 2012 bringen sie ihr Volumen 7 auf die Bühne. Pigor & Eichhorn, das Berliner Kabarett- und Chanson-Duo (seit 1995) mit Thomas Pigor und Benedikt Eichhorn

  Pigor zetert, schluchzt, jammert und regt sich herrlich auf über den DFB und lügnerische Piloten. Er schleudert den “native speakers“ ein Englisch ins Gesicht, dass ihnen angst und bange wird. Er führt das angestaubte Chanson-Genre in Gefilde, wo bisher niemand auch nur im entferntesten Material für deutschsprachiges Liedgut vermutete. Die Träger des Deutschen Kleinkunstpreises spielen mit ihrer ganz eigenen und immer wieder überraschenden Musiksprache. Ihre swingenden Wort-Grooves fahren dem Zuhörer nach dem Kopf direkt in Bauch und Beine. Zwischen den Songs liefern sich der Sänger und der Pianist einen unterhaltsamen, intelligenten Kleinkrieg, der den roten Faden des Programms darstellt. 

In ihrem aktuellen Programm treten Pigor & Eichhorn in einer überraschenden Formation auf: Mit Emanuel Hauptmann am Schlagzeug und Stefan Gocht an Posaune und Tuba geben sie ihren Chansons eine neue herzhafte Note. 

Die Bar jeder Vernunft, stets der gewisse Rahmen für herausragende Unterhaltung, ein Abend-füllendes Programm aus Entertainment, Gastronomie und Erlebniskultur. Hier werden Sie als Gast freundlich und zuvorkommend bedient und zudem bestens unterhalten. Seien Sie also dabei, wenn “Pigor austeilt, und Eichhorn einstecken muss“. – Und hier wird auf jeden Fall keine Polka getanzt… 

Herzlich Willkommen in der BAR JEDER VERNUNFT. 

Copyright Text & Foto © BAR JEDER VERNUNFT

Zu Gast bei den Original Bolschoi Don Kosaken

Erdacht von on 21 Dez 2011 | Kategorie: Allgemein, Astoria, Ausflüge, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater, Veranstaltung

Weihnachten in Berlin – Besuch im Konzerthaus am Gendarmenmarkt 

 Die Original Bolschoi Don Kosaken – in aller Welt bekannt und geschätzt, ist er wohl der Ungewöhnlichste aller Männerchöre. Es ist der einzige Chor, der ausschließlich aus Opernsolisten besteht. Die Stimmen sind “bolschoi”, was russisch ist und groß heißt. Erstklassige sind auch die Künstler, die Tänzer und die Musiker mit ihren historischen und landestypischen Musikinstrumenten.

Ton und die einzelnen Wortsilben sind klar ausgeprägt. Von den ‘Abendglocken’ bis zu ‘Stenka Rasin’, den ‘Wolgaschleppern’ und ‘Roter Sarafan’ wird nichts vergessen bei den großen Konzerten – vier in Berlin und eines in Potsdam -, die der Chor im Weihnachtsmonat Dezember 2011 präsentiert. Unnachahmlich erklingen auch deutsche Weihnachtslieder. 

Die Original Bolschoi Don Kosaken, auch am 24. Dezember 2011 im Maritim Hotel und am 25. Dezember 2011in der Universität der Künste – Karten können Sie unter Telefon 030/ 3127041 erwerben, bequem logieren hingegen im nahe gelegenen exklusiven Hotel Astoria in der Fasanenstraße 2. Wir freuen uns auf Sie! Reservierungen unter 030/ 3124067 oder per Email info@hotelastoria.de. 

Wir wünschen Frohe Weihnachten und besinnliche Festtage! Ihr Hotel Astoria Team.

Berlin erleben – Weihnachtsoratorium im Berliner Dom

Erdacht von on 11 Dez 2011 | Kategorie: Allgemein, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater

Unser Tipp – die Kantaten IV-VI von Johann Sebastian Bach (1785-1650) 

  Der zweite Teil des Weihnachtsoratorium findet am Samstag, 08.  Januar 2011, um 17.00 Uhr im Berliner Dom statt - mit Christina Kaiser, Sopran, Susanne Langner, Alt, Michael Connaire, Tenor, Jörg Gottschick, Bass, Berliner Domkantorei, Domkammerorchester, unter der Leitung: Tobias Brommann. 

  Bachs Weihnachtsoratorium – eines der populärsten Oratorien überhaupt – ist für viele Hörerinnen und Hörern in jedem Jahr aufs Neue ein Höhepunkt.  Hier sind besonders schöne Arien und Choräle vertreten, zum Beispiel „Nur ein Wink von seinen Händen“, eine in seiner Form ungewöhnliche und wunderschöne Arie, oder der innige Choral “Ich steh an deiner Krippen hier“. 

Die sechs Kantaten wurden ursprünglich in sechs Gottesdiensten zwischen dem 01. Weihnachtsfeiertag und dem Epiphaniasfest (6. Januar) aufgeführt. Jeweils drei Kantaten bilden jedoch eine Einheit, die oft in Konzerten zusammengefasst werden, so auch im Berliner Dom. Die Kantaten I-III konnte man in der Adventszeit bei uns hören, nun folgen am 8. Januar die Kantaten IV-VI. 

Karten zum Preis von 4,- bis 25,- € an der Konzertkasse im Dom (Portal 3).
Am Lustgarten, 10178 Berlin, täglich 11.00 – 18.00 Uhr Tel.: 030 202 69 136 und www.berlinerdom.de, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. 

Copyright Text © Berliner Dom

Die neue Fantasy Filmshow – im Kutschstall Restaurant Potsdam

Erdacht von on 06 Dez 2011 | Kategorie: Allgemein, Ausflüge, Kultur in Berlin, Theater, Veranstaltung

Premiere am 13. Dezember 2011 im “Lé Manege” 

Nach der erfolgreichen Krimi Filmshow im Sommer wird nun zum ersten Mal die neue Fantasy Filmshow aufgeführt.

  Der gesamte Abend findet im vorweihnachtlichen Ambiente statt. – Das Kutschstall Restaurant sorgt für den kulinarischen Teil der Veranstaltung mit einem leckeren Buffet.

Weitere Informationen können Sie anbei oder online hier finden: http://www.marencourage.com/fantasyfilmshow.html

Maren Courage und Oliver Autumn
Mobil: +49 (171) – 701 780 1
info@oliverautumn.com
www.marencourage.com
www.facebook.com/filmshows 

Copyright Text & Foto © Maren Courage und Oliver Autumn

Gestern Abend in Berlin – Besuch im Renaissance Theater

Erdacht von on 10 Nov 2011 | Kategorie: Allgemein, Berlin heute, Kultur in Berlin, Theater, Veranstaltung

Premiere zu “Die Wahrheit“ von Florian Zeller

oder Von den Vorteilen, sie zu verschweigen, und den Nachteilen, sie zu sagen! 
mit Herbert Knaup, Thomas Heinze, Johanna Christine Gehlen, Leslie Malton 

 Als ein „Spiel von Lüge und Wahrheit“ könnte man das neueste Stück des jungen Pariser Autors Florian Zeller bezeichnen, denn für seinen verheirateten Protagonisten Michel ist Wahrheit etwas sehr Zweifelhaftes. Er bevorzugt die Lüge, denn “wenn die Leute von heute auf morgen aufhören würden, sich zu belügen, gäbe es kein einziges Paar mehr auf Erden. Und was ist schon die Wahrheit?

Eine hinreißende, höchst raffiniert geschriebene Komödie mit geschliffenen, pointierten Dialogen. Immer wenn man glaubt, die Wahrheit zu wissen, wird sie unvermittelt wieder auf den Kopf gestellt, so dass man bis zum überraschenden Schluss in Atem gehalten wird. 

Eine Produktion des St. Pauli Theaters, Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem Renaissance-Theater Berlin

Copyright Text © Renaissance Theater Berlin

Unser Tipp – ein Besuch der Opera Lounge

Erdacht von on 25 Okt 2011 | Kategorie: Allgemein, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater

Wo? – In der Deutschen Oper Berlin

 Expectations to a singer - unter diesem Motto laden Christoph Seuferle und Markus Brück in das Foyer der Deutschen Oper Berlin. Nachwuchskünstler und Mitglieder des Ensembles präsentieren Highlights der Musikliteratur. Gast des Abends wird GMD Donald Runnicles sein. Getränke und der DJ Leopold laden zum Loungen und Chillen ein.

Termin: Opera Lounge am Donnerstag, 27. Oktober 2011 um 21.00 Uhr

Kartenvorverkauf unter www.deutscheoperberlin.de
bzw. Telefon 030/ 34384343 – Eintritt 9 EUR

Deutsche Oper Berlin
Bismarkstrasse 35
10627 Berlin

Wir wünschen schöne Stunden! Das Team vom Hotel Astoria.

Copyright Foto © Deutsche Oper Berlin

Bollywood-Filmnacht mit den Bombay Diaries

Erdacht von on 21 Sep 2011 | Kategorie: Allgemein, Ausflüge, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater

In Kooperation mit der Indischen Botschaft Berlin 

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de 

 Mit „Bombay Diaries“ präsentiert das Filmmuseum die Vorpremiere des Regiedebüts von Kiran Rao, deren Mann und Schauspielstar Aamir Khan in einer der Hauptrollen zu sehen ist. „Ein göttliches Paar – Rab Ne Bana Di Jodi“, eine mitreißende Mischung aus „Cinderella“ und „Saturday Night Fever“, bietet Bollywood auf höchstem Niveau, mit Superstar Shah Rukh Khan in einer ungewohnten Rolle.

23. September 2011, ab 18 Uhr 

18 Uhr – Preview:
Bombay Diaries Dhobi Ghat R: Kiran Rao, D: Aamir Khan, Monica Dogra, Kriti Malhotra, Indien 2010, OmU, 100’
(Eintritt: 6 Euro, erm. 5 Euro)

20 Uhr
Ein göttliches Paar – Rab Ne Bana Di Jodi R: Aditya Chopra, D: Shah Rukh Khan, Anushka Sharma, Vinay Pathak, Indien 2008, OmU, 167’

In der Filmpause:
Buffet und Bollywood-Tanz von Mitgliedern des Srishti-Ensembles
(Eintritt: 8,50 Euro, erm. 7,50 Euro)

Mehr zu den Filmen:

Bombay Diaries Dhobi Ghat
R: Kiran Rao, Indien 2010 (Wiederholung des Films am 25., 27. und 28. September 2011)

Shai ist neu in Bombay. Die junge Hobby-Fotografin will die Heimat ihrer Eltern mit der Kamera erkunden. Sie trifft auf den unnahbaren Künstler Arun und verbringt eine Nacht mit ihm. Ihre Wege trennen sich. Während Arun sich in den schicksalhaften Videotagebüchern der ihm unbekannten Hausfrau Yasemin verliert, freundet sich Shai entgegen aller Konventionen mit dem Wäscher Munna an. Er führt sie durch die entlegensten Winkel der pulsierenden Metropole, verliebt sich und beginnt vom Unmöglichen zu träumen. Regiedebütantin Kiran Rao gelingt ein Arthousefilm, der sich nah an der indischen Wirklichkeit bewegt und gleichzeitig eine  Liebeserklärung an eine der größten Metropolen der Welt ist: „ein erster Schritt einer neuen Welle indischer Filme, die die traditionellen Bollywood-Standards neu definieren könnte.“ (USA Today

Ein göttliches Paar – Rab Ne Bana Di Jodi
R: Aditya Chopra, Indien 2008

Der einfache Angestellte Surinder verliebt sich auf den ersten Blick in die Tochter seines ehemaligen Professors. Jedoch ist Taani ungleich jünger und außerdem verlobt. Als die Hochzeitsgesellschaft samt Bräutigam verunglückt, ringt Taanis Vater seinem ehemaligen Musterschüler auf dem Sterbebett ein Versprechen ab: Surinder soll sich von nun an um Taani kümmern. Der schüchterne Junggeselle nimmt Taani zu seiner Frau, doch kann er keine Lebenslust in ihr wecken. Als Taani einen Tanzkurs besuchen will, nimmt er ihretwillen eine neue Identität an. Surinder wird zu Raj, ihrem hippen, witzigen Tanzpartner, und schleicht sich langsam in ihr Herz. Eine mitreißende Mischung aus „Cinderella“ und „Saturday Night Fever“. Bollywood auf höchstem Niveau mit Shah Rukh Khan, der – völlig ungewohnt – den schnauzbärtigen Normalo Surinder gibt.

Copyright Text & Fotos © Filmmuseum Potsdam

Filmschauplatz des Monats: Die Legende von Paul und Paula

Erdacht von on 26 Aug 2011 | Kategorie: Allgemein, Ausflüge, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam;
Kartenreservierung: 0331-27181-12; ticket@filmmuseum-potsdam.de

Bis Dezember 2011 zeigen zwölf öffentliche Orte in Potsdam ihr Filmgesicht und werden als „Filmschauplatz des Monats“ ausgezeichnet. Alle Filme zu den Schauplätzen können jeweils am letzten Sonntag des Monats im Kino des Filmmuseums auf der Leinwand betrachtet werden.

28. August, 18 Uhr
Die Legende von Paul und Paula
R: Heiner Carow, D: Angelica Domröse, Winfried Glatzeder, Heidemarie Wenzel, DDR 1973, 105’

 Die alleinstehende Verkäuferin Paula, Mutter zweier Kinder, lernt den verheirateten Staatsbeamten Paul kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Während Paula bereit ist, für das gemeinsame Glück mit allen bürgerlichen Konventionen zu brechen, zögert Paul zunächst. Erst als Paula ihren Sohn durch einen Unfall verliert und sich daraufhin von Paul distanziert, erkennt er seine tiefen Gefühle und kämpft um sie. Nun aber ist es Paula, die sich gegen die Beziehung wehrt. Heiner Carow schuf mit der „Legende“ einen der erfolgreichsten in der DDR gedrehten Spielfilme und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die nicht zuletzt ein Plädoyer für Individualität und die Kraft der Träume ist.

Das Stadtbad Park Babelsberg wurde zum Schauplatz einer Szene, die Paulas emotionalen Zwiespalt nach dem Tod ihres Sohnes besonders widerspiegelt.

Für die kulinarische Abrundung des Abends sorgt das Filmcafé im Marstallgebäude. Dieses serviert zu jedem der im Rahmen des monatlichen Filmschauplatzes im Filmmuseum gezeigten Filme ausgewählte Köstlichkeiten.

Speiseangebot zu „Die Legende von Paul und Paula“ im Filmcafé: Candle Light Dinner für zwei Personen, verschiedene libanesische Spezialitäten mit 0,5 l Wein nach Wahl.

Preis: 29 €. Telefonische Tischreservierung unter 0331-2019996.

Copyright Text & Bild © Filmmuseum Potsdam

50 Jahre „Die Kinder von Golzow“ – 26. August 2011

Erdacht von on 22 Aug 2011 | Kategorie: Allgemein, Ausflüge, Berlin heute, Kultur in Berlin, Kunst, Theater, Veranstaltung

Wo? – Im Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam

Kartenreservierung: 0331-27181-12
ticket@filmmuseum-potsdam.de

„Wenn ich erst zur Schule geh“ hieß ein kleiner Dokumentarfilm aus dem Jahr 1961, wenige Tage nach dem Mauerbau war Drehbeginn. Winfried Junge stellte ihn für das DEFA- Dokumentarfilmstudio her und erzählt darin von Schulanfängern in Golzow, einem Dorf im Oderbruch. Als am Ende des Schuljahres der zweite Film „Nach einem Jahr – Beobachtungen in einer ersten Klasse“ entsteht, ahnten weder die Schüler und Lehrer noch die Filmemacher, dass die Chronik der „Kinder von Golzow“ über nahezu fünf Jahrzehnte geführt und einmal zur längsten Dokumentation der Filmgeschichte werden würde.

Von 1961 bis 2007 wurden insgesamt 19 Filme mit rund 45 Stunden Filmmaterial über die Schüler dieser Landschulklasse aus dem Brandenburgischen produziert. Sie zeichnen die Lebensgeschichten der Protagonisten nach und sind ein Generationenporträt über zwei Gesellschaftsordnungen hinweg. Zahlreiche Festivals auf drei Kontinenten zeigten Filme des Projektes, Fernsehstationen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien sendeten bislang die Golzower Chronik. In diesem Jahr jährt sich der Beginn dieses außergewöhnlichen Filmprojektes zum 50. Mal.

Im Filmmuseum Potsdam stehen am 26. August 2011 neben einer Auswahl von Filmen auch Gespräche mit den Filmemachern Barbara und Winfried Junge sowie dem Protagonisten Winfried Jerchel auf dem Programm. Die Gespräche werden von Lothar Bisky (Kulturwissenschaftler, Mitglied im Europäischen Parlament), Kerstin Kaiser (Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag Brandenburg) und Birgit Mehler (Dokumentarfilm-Redakteurin des rbb) moderiert.

Programm:

15:00 Uhr
Wenn ich erst zur Schule geh R: Winfried Junge, DDR 1961, Dok., 12‘
Lebensläufe – Porträt 1: Jürgen R: Winfried Junge, DDR 1980, Dok., 30‘
Das Leben des Jürgen von Golzow (Ausschnitt) R: Barbara und Winfried Junge, D 1994, Dok., 15‘

Anschließend:
Birgit Mehler im Gespräch mit Barbara und Winfried Junge

17:30 Uhr
Da habt ihr mein Leben – Marieluise, Kind von Golzow R: Barbara und Winfried Junge, D 1997, Dok., 135‘

Einführung: Winfried Junge

Anschließend:
Pause mit kleinem Imbiss

20:30 Uhr
Lothar Bisky und Kerstin Kaiser im Gespräch mit Barbara und Winfried Junge und Winfried Jerchel

Anschließend:

Und wenn sie nicht gestorben sind… Teil 2: „Winfried“ R: Barbara und Winfried Junge, D 2005/06, Dok., 130‘

In Anwesenheit des Protagonisten: Winfried Jerchel

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verein der Freunde und Förderer des Filmmuseums Potsdam, der Volkssolidarität Potsdam, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg und DIE LINKE Fraktion im Landtag Brandenburg. Gefördert durch die DEFA-Stiftung.

Copyright Text & Bilder © Filmmuseum Potsdam

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